10 Tipps für ein besseres Zeitmanagement

Tuba
05. August 2018
Wochenplaner2 Min

Schon der berühmte Philosoph Seneca bemerkte:

"Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen."

Ständig ist soviel zutun, aufräumen, Mails beantworten, Einkäufe erledigen, man rennt von einem Termin zum nächsten, hetzt sich ab und Social-Media tut ein übriges.

Jeder kennt das! Die Zeit scheint nicht zu reichen. Der Tag hat 24 Stunden, doch man bräuchte eher 36 und schlafen und essen sollten eher noch Extrastunden bekommen.

Wie kann das eigentlich sein? Habe ich wirklich soviel zutun? Wie kann ich das alles nur schaffen?

Ich habe mal einige Tipps für dich aufgeschrieben, die mir helfen das Alltagschaos zu bewältigen, Aufgaben anzugehen und meinen Tag zu strukturieren.

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Zeitmanagement ist kein Hexenwerk

1. Eine Aufgabe nach der anderen erledigen

Frauen können ja viele Dinge auf einmal erledigen und sind sozusagen Multitasking-Königinnen, doch so ist die Gefahr groß, Aufgaben nur halb oder fehlerhaft zu erledigen. Es ist besser (und auch entspannter!) sich erst einmal auf eine Aufgabe zu konzentrieren und die abzuarbeiten. Fange erst danach mit der nächsten an!


2. Teile große Aufgaben

Manche Aufgaben scheinen riesig und scheinen unlösbar. Gerade solche Aufgaben solltest du aufteilen! Mache dir kleine Teilaufgaben daraus, die du Schritt für Schritt über mehrere Tage erledigst. Das kann zum Beispiel aufräumen oder entrümpeln sein! Alles an einem Tag erledigen zu wollen, ist ermüdend und oft entsteht ein viel größeres Chaos als zuvor. Besser ist es sich 1 Stunde am Tag mit dem gewünschten Raum oder Bereich in der Wohnung zu beschäftigen. Nimm dir eine Schublade vor und arbeite dich weiter.

Zeitmanagement

3. Strukturiere deinen Tag/ deine Woche

Das Führen von Listen ist für mich eine deutsche Tugend für die ich früher oft belächelt wurde. Doch ich kann dir nur sagen: Es hilft! Nimm dir morgens oder am Abend zuvor einige Minuten dafür Zeit. Überlege dir genau, was du heute zu erledigen hast. Trage auch die feststehenden Termine für die Woche ein. Wenn du Besorgungen erledigen musst, hilft es, sich eine Einkaufsliste zu schreiben. So kaufst du wirklich nur das, was du brauchst und musst nicht mehrmals einkaufen gehen, weil du wichtige Dinge vergessen hast. Das müssen nicht nur Lebensmittel sein, sondern zum Beispiel Kleidung! Brauchst du eine weiße Bluse, ein neues Kleid oder schwarze Schuhe? Schreib es dir genau auf und schaue nur nach den Dingen, die du brauchst. So sparst du Geld anstatt mit der 1276sten blauen Jeanshose nach Hause zu kommen.

Zwei schöne Listen und einen Kalender findest du in unserem Shop hier und hier.

4. Plane Zeit für dich

Bei deiner To-Do Liste für den Tag oder die Woche plane dir auch Zeit für dich ein. Damit meine ich keine Dates mit Freundinnen oder Telefonate mit Mama, sondern wirklich zeit für dich! Was magst du gerne? Ich blätterte gerne in Magazinen herum, lese oder trinke gerne einen Tee und esse Kuchen in einem netten Café. Spazieren gehen oder sich kreativ betätigen, helfen dem stressigen Alltag für einige Zeit zu entgehen. Man kommt runter, schaltet ab und hat vielleicht sogar etwas gelernt (auch über sich). Und seien wir mal ehrlich: Alles was Du für Dich tust, bleibt Dir! Also stecke Zeit und Energie in dich!

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5. Lass dich nicht ablenken

Wer kennt es nicht? Kurs mal in die Social-Media Kanälen geschaut und schwupps sind 30 Minuten verstrichen. Wenn du dir eine Aufgabe vorgenommen hast, lass dich nicht ablenken. Leg das Handy weg und logge dich auch nicht mit dem PC oder Laptop in einen Social-Media Kanal ein! Am besten stellst du alles auf lautlos, so kannst du konzentriert deine Aufgabe oder Teilaufgabe bewältigen.


6. Setze dir Zeitlimits

Für manche Aufgaben gibt es Abgabetermine, doch für andere nicht! Du bist umgezogen (schon vor einem Jahr) und ein Zimmer sieht noch immer aus wie eine Rumpelkammer? Den Vorratsschrank wolltest du mal alphabetisch sortieren? Und auf der Arbeit müsstest du auch mal die Akten sortieren und Sachen abheften? Sich selbst zu organisieren ist schön, aber auch schwer! Setze dir realistische Zeitlimits und versuche diese auch einzuhalten! Ich setze mir meist 2 Limits: einen idealen und einen realen! Das habe ich mir an der Uni angewöhnt und es hat mir stets geholfen, entspannt und zeitnah meine Hausarbeiten zu schreiben und abzugeben.

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7. Mache nicht alles an einem Tag

An manchen Tagen bin ich hoch motiviert und arbeite fokussiert an meinen To-Dos. Dabei denke ich mir oft: "Ach, und das kannst du auch noch machen und das auch noch und ..." Natürlich habe ich dann viel geschafft, doch am Abend bin ich erschöpft und am nächsten Tag merke ich oft, dass ich völlig ausgepowert bin. Besser ist es, sich die Aufgaben auf verschiedene Tage zu legen. Mache dir eine Prioritätenliste. Was ist wichtig? Was kannst du auch noch morgen oder nächste Woche erledigen? So verbrauchst du nicht deine ganze Energie an einem Tag und hast noch Power für alle anderen Aufgaben, aber auch für schöne Sachen! Ein Kaffee-Date mit der liebsten Freundin soll ich doch nicht wie Arbeit anfühlen, sondern Spaß machen!

8. Du bist nicht allein

Ich bin sehr perfektionistisch und möchte immer alles selbst machen, weil ich das Gefühl habe, nur dann werden die Sachen auch gut. Auch heute noch muss ich da immer aufpassen nicht alles alleine machen zu wollen. Vielleicht werden die Aufgaben nicht so erledigt, wie ich es tun würde, doch das heißt ja nicht, dass sie nicht auch gut werden! Delegiere Aufgaben daheim und auf der Arbeit. Nicht alles musst du alleine machen!

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9. Rituale schaffen

Kleine Rituale helfen für eine bessere Strukturierung deines Alltags. Was machst du, wenn du morgens aufstehst? Manche gehen eine halbe Stunde joggen. Ich lese gerne 10 bis 15 Minuten. Morgens bin ich nicht gleich ansprechbar (Morgenmuffel und so :). Danach beantworte ich erst einmal E-Mails (etwa 20 bis 30 Minuten). Ich versuche auch immer zur selben Uhrzeit zu frühstücken. Rituale werden zu Gewohnheiten und diese helfen mir immer sehr über meinen Tag, da ich mir Zeitlimits setze und kleine Aufgaben bewältige, mich aber auch über Pausen (Frühstück...) freuen kann.

10. Standort wechseln

Gerade wenn man selbständig ist und von Zuhause aus arbeitet, können gewisse Dinge von der eigentlich Arbeit ablenken. Hier noch schnell das Geschirr spülen, ach und Wäsche müsste auch mal gemacht werden und und und. Nicht selten ist das Haus blitzblank, die Welt gerettet und der Kühlschrank leer gefuttert, doch der Papierstapel auf dem Schreibtisch hat sich nur von links nach rechts bewegt. Gewissen Dinge kann man auch gut draußen erledigen, wie etwa einen Blogpost schreiben, Gespräche/ Telefonate vorbereiten, Referate üben und und und. In vielen Cafés hat man sogar kostenlosen Internetzugang! Also wieso schnappst du dir nicht mal deinen Laptop, deine Aufzeichnungen, deine Kamera, deinen Vortrag etc. und setzt dich einfach raus auf den Balkon, ins Café oder in den Park? Meistens schaffe ich dort mehr als daheim und kann nebenbei noch lecker Kuchen essen oder Kaffee trinken und frische Luft schnappen!

Hoffentlich helfen euch die Tipps.

Kommt gut in die neue Woche ihr Lieben!